Biofeedback & Achtsamkeit
„Die Biofeedbackforschung erbringt die ersten medizinisch nachprüfbaren Hinweise darauf, dass die geistigen Kräfte sowohl Krankheiten zu heilen als auch hervorzurufen vermögen.“ (Dr. O. Carl Simonton)
Biofeedback kommt aus der Verhaltensmedizin und macht die Verbindung von Körper und Psyche auf einem Monitor sichtbar. Dies geschieht über Sensoren, die an Ihrer Hand und im Schulterbereich aufgeklebt werden. Diese Sensoren messen, sehr genau und völlig schmerzfrei, Ihre Hauttemperatur, die Schweißproduktion in der Handinnenfläche, Ihre Pulsfrequenz und Ihre Muskelspannung im Schulter-Nacken Bereich. Die Messergebnisse werden in Form von Kurven dargestellt. Zusätzlich misst ein Atemsensor wie schnell und wie tief Sie atmen.
Anhand dieser Kurvenverläufe auf dem Monitor sehen Sie jede Veränderung, die durch Stress oder Entspannung in Ihrem Körper entsteht. Dadurch können Sie lernen, Ihren Körper besser zu verstehen und haben die Möglichkeit, durch eine bestimmte Atemtechnik Ihr Aktivitätsniveau runter zu regulieren und so Ihren Körper zu entspannen.
Gleichzeitig wird Ihre Selbstwahrnehmung so geschult, dass Sie die elektronische Rückmeldung schon bald nicht mehr benötigen und in der Lage sind, durch achtsames in sich hinein spüren Stress-Signale frühzeitig wahrzunehmen und selbst zu regulieren.
Die Anwendungsgebiete von Biofeedback
Stressmanagement
- Prävention von Burn-Out
- Entspannung und Regeneration
Psychosomatische Beschwerden
- Depression
- Panikstörungen
- Schlafstörungen
- Erschöpfung, Antriebslosigkeit, Unruhe
- Chronische Schmerzen
- Kopfschmerzen
- Bluthochdruck
- …
Chronische Erkrankungen
Die Vorteile von Biofeedback
- Medikamenten frei und somit ohne Nebenwirkungen
- Langfristiger Behandlungserfolg
- Aktivierung von Selbstheilungskräften
- Verbesserte Selbstwahrnehmung
- Schulmedizinisch anerkannt und etabliert
Gesprächstherapie & Coaching
„Achtsam sprechen, achtsam zuhören – die Kunst der bewussten Kommunikation“ (Thich Nhat Hanh)
Im gemeinsamen Gespräch werde ich Ihnen verschiedene Stressmodelle vorstellen, Ihnen erklären, wie Stress entsteht und welche körperlichen Reaktionen Ihnen schon früh zeigen, dass eine Situation für Sie anstrengend ist, ohne dass Sie sie als solche vielleicht wahrnehmen.
Sie werden mir Ihre gesundheitlichen Probleme schildern und mir über Ihren Stress und Ihre Sorgen im Berufs- und Privatleben berichten.
Gemeinsam werden wir dann „die Theorie“ und „Ihr individuelles Stresserleben“ übereinanderlegen und Sie werden verstehen, wieso Sie in gewissen Situationen mit Stress reagieren und was dieser Stress mit Ihrem Körper und Ihren Gefühlen macht.
Schon bald werden Sie in der Lage sein, anderes mit Ihrem Stress umzugehen und sich selbst zu regulieren.
Wichtige Schritte für eine gelungene Stressregulation sind:
- Sie nehmen wahr, was gerade ist
- Sie erkennen, was mit Ihnen und in Ihrem Körper geschieht
- Sie verstehen die Zusammenhänge
- Sie verändern!
Phytotherapie
„Alles in der Natur ist eingestellt auf einen gesunden Rhythmus, einen Wechsel von Bewegung und Ruhe.“ (A. Vogel)
Als sanfte, natürliche Heilmethode können Heilpflanzen gerade bei stressbedingten Krankheiten und Beschwerden den Körper unterstützen gesund zu werden und gesund zu bleiben.
Schon sehr früh erkannten die Menschen, dass bestimmte Pflanzen viele Beschwerden lindern und die Heilung unterstützen können. Dieses Wissen wurde von Generation zu Generation weitergegeben und kultiviert.
Heute kennen wir – durch moderne Analyseverfahren – viele Inhaltsstoffe der Pflanzen und können ihnen somit die entsprechende Heilwirkung zuordnen.
Dementsprechend sind uns viele Kräuter bekannt, die helfen zu entspannen und Stesssymptome zu lindern.
Aminosäurentherapie
„Was die Seele essen will“ (Julia Ross)
Körperlicher und psychischer Stress geht mit einer tiefgreifenden Veränderung im Hormon- und Neurotransmitterhaushalt einher, durch die eine große, stetig zunehmende Zahl gesundheitlicher Störungen auftritt.
So zeigt sich zum Beispiel bei einer akuten Stressbelastung ein Anstieg des Stresshormons Kortison, währenddessen chronischer, nicht mehr kompensierbarer Stress häufig durch einen niedrigen Kortisonwert auffällt. Mit der Messung des Kortisons am Morgen, Mittag und Abend wird ein Tagesprofil erstellt, das die gegenwärtige Stresssituation des Patienten darstellt.
Weitere Messparameter, die für die Beurteilung einer Stressbelastung wichtig sind, sind z.B.
- Serotonin
- Dopamin
- Adrenalin
- Noradrenalin
Diese 4 Neurotransmitter stellen das funktionale Regelsystem in Bezug auf Stimmung, Gedächtnis, Aufmerksamkeit, Motivation, Lernen, Schmerzempfindung, Suchtverhalten und Appetitsteuerung dar. Somit wird deutlich, dass eine Ausgewogenheit dieser Substanzen enorm wichtig für die Psyche und das Verhalten ist.
Anhand des Testergebnisses wird dann eine auf das Stressprofil abgestimmte effektive Therapie aus Aminosäuren, Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen, sogenannten Vitalstoffen empfohlen.